Worum geht es?
Es geht um das Spannungsverhältnis Beruf-Familie. Dazu
gehören
- die Vereinbarkeit von Familienpflichten und Beruf
- familiengerechte Flexibilität für Beginn und Ende der
Arbeit
- Ermöglichung kurzer Unterbrüche innerhalb der Arbeitszeit
- Die Reduktion oder Unterbrechung der Arbeit bei Schulferien
- Weiterbildung bei flexibler Arbeitszeit
- Job-sharing in Kaderpositionen
- Kaderpositionen bei flexibler Arbeitszeit
- Karriere trotz unregelmässiger oder Teilzeitarbeit
- Familienfreundliche Stellenbeschreibungen
Checkliste für Arbeitgeber
Mit den folgenden Fragen können Arbeitgeber prüfen, ob
ihre Arbeitsbedingungen für Mütter und Väter familienfreundlich sind:
1. Enthalten unsere Unternehmensgrundsätze Aussagen
über
das Verhältnis Beruf-Familie?
2. Bietet unsere Unternehmung zusätzliche
familienfreundliche
Dienstleistungen für Arbeitnehmer?
3. Berücksichtigen unsere Arbeitsbedingungen eine
familien-
bezogene Arbeitszeitflexibilisierung?
4. Verfügen wir über eine familienbezogene,
kinderfreundliche
Urlaubsregelung?
5. Bieten wir familienbezogene Beratung und
Unterstützung an?
6. Sind bei uns Karriere und Teilzeitarbeit für
Väter und Mütter
vereinbar?
7. Sind bei uns Weiterbildung und Teilzeitarbeit
für Väter und
Mütter vereinbar?
8. Bieten wir Einrichtungen zur Betreuung von Kindern
und
Jugendlichen, beteiligen wir uns an solchen oder
unterstützen
wir unsere Mitarbeiter bei der Suche?
9. Sind wir offen für familien- und kinderfreundliche
Impulse?
Praktische Hinweise für Arbeitgeber und Arbeitnehmer:
Auf den Internetseiten "Arbeitswelt"
finden Sie die wichtigsten Fragen und Problemkreise im Arbeitsverhältnis, konzentriert
auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Familienpflichten. Für individuelle Beratungen
verweisen wir auf die zitierten Organisationen, staatliche Institutionen und die
angegebenen Links.
Pro Familia und pro juventute beraten
Ratssuchende in ihrem Arbeitsgebiet. Der Schweizerische Arbeitgeberverband hat als
Dachverband nicht die Möglichkeit individueller Beratung. Arbeitgeber können sich
hingegen an ihre Branchen- und Regionalverbände wenden, Arbeitnehmer an Gewerkschaften
und Angestelltenorganisationen.
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