In Europa sinken seit Jahren die Geburtenraten: In Italien auf minimale 1,1 Kinder pro
gebärfähiger Frau, in Deutschland auf heute 1,34 Kinder. Jetzt weisen erste Anzeichen
darauf hin, dass eine Trendumkehr eintritt. In Frankreich stieg die Geburtenrate in den
Jahren 2000 und 2001 erstmals wieder an auf inzwischen 1,9. Auch in anderen europäischen
Ländern zeigen sich ähnliche Trends.
Die Hintergründe:
Die Debatte um Ganztagsschulen hat inzwischen auch die deutschsprachigen Länder
erreicht. Der Staat arbeitet weiter an Programmen zur Unterstützung der Familien.
Die Unternehmen bieten
hoch qualifizierten Müttern immer mehr Flexwork an. Qualifizierten
Frauen wird zunehmend Teilzeitarbeit offeriert.
Die Medien fördern
neue Bilder von Elternschaft. Es gibt Zeitschriften die eine aufgewertete Mutterschaft
zeichnen: Familien-Management wir in den Frauenzeitschriften als neue Tugend entdeckt.
Die
Familiendebatte wird in den nächsten beiden Jahren an Fahrt gewinnen. Das
Doppelverdienermodell setzt sich zunehmend in Zentraleuropa durch.
Neue Dienstleistungen
und Vermögenskonzepte sind die Folge: Produkte und Angebote werden zunehmend auf ihre
Familienfreundlichkeit hin überprüft.
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