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So nah wie möglich beim kranken Kind

Oft müssen schwer kranke Kinder in spezialisierten Zentren wie einer Universitätsklinik weit weg von ihrem Wohnort behandelt werden. Diese Distanz ist eine enorme Belastung – für das kranke Kind, aber auch für die Eltern. Das kranke Kind sollte in dieser Situation von den einzigen Vertrauten, seinen Eltern, begleitet werden. So errichtete die Ronald McDonald Kinderstiftung die Ronald McDonald Häuser, weltweit 213 und in Europa 40. In der Schweiz in Genf und Bern. Elternhäuser, in denen Eltern als Gäste nahe den Spitälern in der Krisensituation einen Aufenthalt finden können.

Im Oktober letzten Jahres wurde in Zusammenarbeit mit der Klinik des Inselspitals in Bern am Jennerweg das erste Ronald McDonald Haus in der Deutschschweiz eröffnet. Das Haus gehört dem Inselspital, der Ronald McDonald Kinderstiftung wird es während zwanzig Jahren mietfrei zur Verfügung gestellt.

Die Ronald McDonald Kinderstiftung hat das Haus mit 1,2 Millionen umgebaut: Elf Schlafzimmer für ein bis vier Personen , jedes mit WC und Dusche, stehen zur Verfügung. Eine komplett ausgerüstete Küche, ein gemeinsames Esszimmer, ein Wohnzimmer mit TV, eine Kinderecke (für Geschwister), eine Waschküche und ein Garten können von den Gästen benutzt werden

  
Ronald McDonald Kinderstiftung 
Haus Bern

Die Nachfrage nach einem Zimmer im Ronald McDonald Haus nimmt nach wenigen Monaten immer mehr zu. „Wir haben Gäste aus allen Kantonen, aus der Romandie, sogar aus dem Tessin" so die Hausleiterin Orlanda Vetter.

  
Orlanda Vetter, Heimleiterin, ausgebildet im McDonald Health Center in Liverpool

Eingewiesen werden die Familien von den Ärzten und Sozialarbeitern der Kinderklinik.
„Es handelt sich immer um schwere Fälle wie Frühgeburten, Transplantationen, Tumore oder schlimme Verkehrsunfälle", so Catherine Tarchini, Direktorin der Ronald McDonald Kinderstiftung, „ es kann sich um einige Tage handeln bis zu drei Monaten. Dann wechseln sich die Eltern ab. Manchmal sogar die Grosseltern." Für die Direktorin steht im Vordergrund, dass das McDonald Haus so Hilfe geben kann, dass die Familien sich der Situation anpassen und so der Heilungsprozess der Kinder unterstützt werden kann.

Nicki auf dem Faltprospekt hält es fest: „Es geht mir viel besser, wenn Mammi und Papi bei mir sind." 
Und die Eltern der nierenkranken Sascha (3) waren die ersten Gäste im McDonald Haus in Bern:
„Wir waren dank des Ronald McDonald Hauses Tag und Nacht in Saschas Nähe".


Catherine Tarchini, Direktorin

Ronald McDonald Kinderstiftung
Postfach
1023 Crissier
Fon : +41 (0)21 631 11 11

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