Unternehmen des Monats
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familienplattform hat im Monat September 2005 die Swissmill
in Zürich für ihre familienfreundlichen
Massnahmen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als "Unternehmen
des Monats" ausgezeichnet.
Swissmill gilt als gute und soziale Arbeitgeberin. So beinhalten u.a.
die Anstellungsbedingungen grosszügige finanzielle Förderung der
Weiterbildung, Rabatte und Spezialkonditionen auf firmeninterne
sowie externe Produkte und Dienstleistungen. Grosser Wert wird auf angenehme
Arbeitsplätze in ergonomischer und ästhetischer Hinsicht gelegt.
familienplattform
hat ein Kurzinterview mit Herrn Josef Achermann geführt >>
hier

Mit flexible
Arbeitszeitmodellen werden die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und
der Unternehmung verbunden. Vergünstigungen bei der privaten
Krankenversicherung für die ganze Familie.
Je nach Alter 5 bis 7 Wochen
Ferien. Überdurchschnittliche Lohnfortzahlung bei krankheits- oder
unfallbedingter Erwerbsunfähigkeit. Möglichkeit zur vorzeitigen
Pensionierung. Arbeitgeberanteil an Prämie für die
Pensionskasse beträgt 2/3.
Fringe
Benefits
- Erfolgsbeteiligung beim FK
(bis max. 5% vom Jahreslohn)
- Vorzugszinsen auf
Sparkonten und Hypotheken bei der Bank Coop
- Coop-Personalrabattkarte
(zwischen 5-20% Rabatt)
- Prämie bei unfallfreiem
Fahren für Chauffeure
- Kostenbeteiligung an
Wegentschädigung (50% vom Jahresabo)
- Frisches Brot (für alle MA
im Durchschnitt 2-3 x pro Woche)
- Visitenkarten für alle MA
- Samichlaus- und
Weihnachtsgeschenke
- Tombola (alle
Lieferantengeschenke werden gesammelt und am Neujahrs-Apéro
ausgelost und verteilt)
Soziale und
betriebsinterne Aktivitäten und Einrichtungen
- Konzerninterner
Sozialdienst für alle MA
- Ski-Tag (jährlich)
- Sponsoring und
Unterstützung des Swissmill-Gigathlon-Teams
- Anlässe durch Mitarbeitende
organisiert (Apéros, Mittagessen etc.)
- Teilnahme
an den Betriebsanlässen (90%),
- Aushang von Geburtstags-
und Jubiläenliste (durchschnittlich
12,6 Dienstjahre à 24% mehr als 20, 28% 10-19 Dienstjahre)
- Im Jahr
2004 betrug die Fluktuationsrate 2,3%
- Wanderungen im Sommer (für
alle MA)
- Ausbildungstag jährlich
(z.B. Betriebsbesichtigung)
- Müller besuchen
ausländische Mühlen
- Rentnerbetreuung und
Anlässe (Frühjahrstreffen, Pensioniertenausflug und
Weihnachtshöck)
- Sanitätsraum
- Praxisraum für Massagen
Soziale
Verantwortung und soziales Engagement
Swissmill engagiert
sich auch laufend im sozialen Bereich (z.B. Bezug der
Weihnachtskarten bei der Unicef, Bezug des Reinigungsmaterials beim
Arbeitsheim Wangen, Werkstätte für Behinderte oder beim Vertrieb
Blindenwerkstätten in Bern), dem Kinderdorf Pestalozzi stellt
Swissmill jeweils das benötigte Mehl und die Flocken gratis zur
Verfügung.

Meilensteine der
Unternehmung
- Marktleader
in der Getreideverarbeitung für Lebensmittel in der Schweiz
- Weltweit
führend in der Anwendung der Produktionstechniken in der
Müllerei
- Grösster
Bio-Getreideverarbeiter
- Einziger
Mühlenbetrieb mit gleichzeitiger Verarbeitung von Hart- und
Weichweizen sowie Mais und Hafer am selben Standort
- Anerkanntes
Mühlenlabor in Europa
- 1994 als
zweite Mühle ISO 9001
- 1997 als
erste Mühle ISO 14001
- 2001 als
erste Mühle ISO 9001:2000
- 2002 als
erste Mühle SA 8000
- Vorreiter
EKAS-Richtlinien der Branche
- IFS als
erster Mühlen-Betrieb
- 1996 erste
Solaranlage in der Stadt Zürich
- 2001 zweite
Solaranlage in Basel; einzigartig für Getreidesilo
- 2005 dritte
Solaranlage in der Stadt Zürich, auf dem Dach des
Hochregallagers
- Führend im
Transport mit der Bahn
- Grösster
Feingriess-Hersteller dank spezieller Technik
- Einziger
Anbieter von Fertigbackmischungen mit Hefe für Haushaltungen
- VGL
Mitglied für die Lebensmittelindustrie der Beratenden Kommission
Landwirtschaft des Bundesrates
- GL-Mitglied
als einziger Schweizer im EU-Müllerausschuss
- Ganze GL
hat EFQM-Assessoren-Ausbildung
Engagement zur Erfüllung ethischer
und sozialer, international anerkannter Standards
Nach einem strengen und intensiven
Audit durch die SGS Switzerland SA (Société Générale de Surveillance)
hat Swissmill als erstes Schweizer Unternehmen im November 2002 das
SA 8000-Zertifikat erhalten.
SA8000 ist die erste
weltweit gültige Norm für sozial verantwortungsbewusstes und
ethisches Handeln von Organisationen. Sie schreibt Regeln in
folgenden Bereichen fest:
· Management
/ Unternehmenspolitik
· Dialoge intern und mit den übrigen Anspruchsgruppen
· Diskriminierung
· Vereinigungsfreiheit / Recht auf Kollektivverhandlungen
· Zwangs- und Kinderarbeit
· Arbeitszeit
· Disziplinarmassnahmen
· Sicherheit und Gesundheit im Betrieb
· Entlöhnung
· Lieferantenkette / Lieferanten-Monitoring
Was das Unternehmen für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
umsetzt:

Wie Personalpläne
entwickelt und überprüft werden
Der Kreislauf
Auf Grund der Vision und Strategie wird der qualitative und
quantitative Mitarbeiterbedarf ermittelt, allfälliges
Verbesserungspotential evaluiert und Korrekturen eingeleitet.
Umsetzung der
Personalpolitik
Neueintretende Mitarbeitende werden gemäss einem festgelegten
Prozess eingestellt, begleitet und gefördert. Die Einschätzung des
Entwicklungsbedarfs ergibt sich aus dem jährlichem
Qualifikationsgespräch und den Funktionsbeschreibungen. Die
Personalentwicklung beruht auf der konsequenten Aus- und
Weiterbildungspolitik.
Mitarbeiterbefragung
Die Erwartungen der Mitarbeitenden, berufliche Weiterentwicklung,
Arbeitszufriedenheit, Betriebsklima und Führungsqualität der
Vorgesetzen werden seit 2001 durch externe Mitarbeiter-Befragungen
systematisch anonym ermittelt und ausgewertet (Rücklaufquote mit 70%
konstant). Keine Frage ist als „unbefriedigend“ (tiefer als 2)
bewertet worden. Alle Noten liegen zwischen 2,50 und 3,51
(Maximalnote 4). Vor allem die Fragen zu Eigenverantwortung, gutem
Ansehen der Swissmill nach aussen, Vertrauen in die Zukunft,
Arbeitszeitgestaltung und Zufriedenheit wurden am besten bewertet.
Die Mitarbeitenden werden an einer
der Mitarbeiter-Infositzungen über die Ergebnisse der Befragung
informiert. Sie können und sollen sich zu den Resultaten einbringen.
Danach werden umgehend alle Veränderungen umgesetzt.
Resultate aus
Alltagsreaktionen
Alltägliche, nicht
aus der MA-Befragung resultierende Reaktionen unserer MA zeigen,
dass folgende Leistungsverbesserungen auf gute Resonanz gestossen
sind:
- Andauernde
technische Investitionen (Ausbau der nationalen Spitzenposition/
Image)
-
Verbesserungen in der Arbeitssicherheit
- Renovation
resp. neue Ausstattung der Büroräumlickeiten
- Neubau der
Garderobenräume inkl. Duschen
- Neubau
einer zentralen Kantine resp. eines Aufenthaltsraums mit
Kochmöglichkeiten
- Einführung
SAP und Ausbau IT
Mitarbeiterkommunikation
Seit 10 Jahren finden jährliche Mitarbeiter-Einzelgespräche zwischen
den Mitarbeitenden und dem zuständigen GL-Mitglied statt.
Persönliche Ziele, Erwartungen, Leistungen, Effizienz, Potential
sowie die Entwicklungsmassnahmen und Bedürfnisse werden definiert.
Für das Fachkader werden bei speziellen Gesprächen die persönlichen
Ziele vereinbart. Alle Ziele werden viermonatlich überprüft.
Breit abgestützte
Aus- und Weiterbildung
Seit 1997 ist die Aus- und Weiterbildung ein fester Bestandteil
in der Strategie. Die durchschnittlichen Ausbildungstage pro
Mitarbeitende betrug im Jahr 2004 2,7 Tage. Ein grosser Teil des
beruflichen Lernens findet in internen und/oder externen Schulungen
statt. Die internen Schulungen beinhalten vor allem
berufsspezifische Weiterbildungen.
Fachkraft- und
Nachwuchsförderung
Swissmill besitzt im ganzen deutschsprachigen Raum den höchsten
Prozentanteil an Fachkräften in der Mühlebranche. Sie sichert dieses
wertvolle „Kapital“- basierend auf der Strategieplanung - durch
Förderung ihrer Mitarbeitenden und durch ihr Lehrlingswesen.
Swissmill erachtet diese Förderungen als ihre Verpflichtung zur
Erhaltung der Fachleute in der Müllerei. Sie bildet pro Jahr
mindestens zwei Müllerlehrling aus; zur Zeit sind 7 Auszubildende im
Betrieb.
Erfolgreiches
Lehrlingswesen
Swissmill ist die grösste Ausbildnerin von Müllerlehrlingen der
Schweiz. Bisher haben alle ihrer Lehrlinge die Ausbildung
erfolgreich abgeschlossen Und von der Mühlebaufirma Bühler AG werden
laufend Lehrlinge, welche im praktische Betrieb ihre erste
Berufserfahrungen sammeln können, ausgebildet. Ebenfalls erhalten
Schüler der Müllereifachschule St. Gallen die Möglichkeit, den
Betrieb zu besuchen. Swissmill bietet auch Praktikumsstellen an und
unterstützen Diplomarbeiten.
Flexibilität
Da die Swissmill in der Produktion eine sehr geringe Fluktuation
hat, sind Karriere-möglichkeiten, ausser bei Pensionierungen, kaum
vorhanden. Mitarbeitende, die aufsteigen wollen, werden daher an
andere Firmen weitervermittelt. Dank der Einbindung in Coop sind
andere Weiterbildungs- und Umschulungsmöglicheiten vorhanden, z.B.
Projektmanagement, Ausbildungen für Job-Rotation oder Assessments.
Die Philosophie lautet: „Alle können möglichst vieles.“
Absenzmanagement
Bei Swissmill lag der Arbeitsausfall im 2004 infolge
Krankheit/Unfall bei ca. 3 Tagen im Jahr (statistischer Wert Schweiz
7 Tage)
Wie Engagement und Ermächtigung
der Mitarbeitenden sichergestellt wird
Erweiterung der
Kompetenzen
Klare Kompetenz- und Verantwortungsregelung, Sicherstellung
von Engagement und die Ermächtigung der Mitarbeitenden. Seit Beginn
2001 wurden die Kompetenzen aller Mitarbeitenden stark erweitert.
Sie sind für ihre Bereiche verantwortlich, ebenso die Vorgesetzten
für ihre Führungsbereiche. Die einzelnen Mitarbeitenden verfügen für
ihre Aufgaben über die Unterschriftsberechtigung.
Swissmill –
Pionier bei Gesundheit und Sicherheit
1998 hat Swissmill, als erste Mühle der Schweiz, mit der SUVA das
Pilotprojekt „Integrierte Sicherheit“ durchgeführt. Seit dem
Beitritt zur Branchenlösung EKAS werden die Audits innerhalb dieser
Mitgliedschaft abgewickelt. Auf freiwilliger Basis erfolgen
zusätzliche, externe Sicherheitsaudits.
Vorbeugung
Swissmill ist bestrebt nach ständiger Optimierungen der
Arbeitssicherheit (z.B. Montage von Laufstegen auf LKW’s,
Antischleuderkurse etc.). Es finden jährliche Schulungen über
Unfall-, Explosions- und Brandschutz sowie Hygiene statt. Hörschutz
und Sicherheitsbrillen stehen selbstverständlich zur Verfügung. Bei
den Sicherheitsschuhen beteiligt sich Swissmill mit 75% am
Kaufpreis. Mit periodischen Vorsorgeuntersuchungen sowie Gehörtests
trägt Swissmill wesentlich zur Gesundheit am Arbeitsplatz zu. Die
Aufenthaltsräume verfügen über Nichtraucherzonen, moderne Garderoben
und Duschen stehen zur Verfügung. 2002 wurde ein Kurs über gesunde
Ernährung durchgeführt.
Schonarbeitsplätze
Für drei Mitarbeitende mit gesundheitlichen Problemen wurden
Schonarbeitsplätze geschaffen.
Direkte
Kommunikation
Geschäftsleitung und Mitarbeitende stehen in regem und offenen
Dialog. Seit der Abschaffung des Vorschlagswesens im Jahr 1998
werden Ideen und Verbesserungs-vorschläge direkt eingebracht. Um den
Informationsfluss gewährleisten zu können finden regelmässig u.a.
Arbeitsgruppensitzungen, Mitarbeiter-Informationen (3x järhlich),
Fachkader-Sitzungen (monatlich), Bereichsleitungssitzungen (alle 2
Wochen), Geschäftsleitungssitzungen(alle 2 Wochen) statt.
IT-Medien
Alle Mitarbeitende mit IT-Arbeitsplätzen (E-Mail / Internet ). Vor 5
Jahren 20 IT-Arbeitsplätze vorhanden, so sind es heute 54 (ohne
Chauffeure gerechnet 90% aller MA). Allgemein zugänglicher PC ist
u.a. in der Kantine vorhanden.
Blaue Bretter
Die Blauen Bretter werden zur schnellen, aktuellen und lokal
begrenzten Informationsweitergabe verwendet. Ein Teil des Brettes
wird als reines Mitarbeiter-Forum benutzt.
Firmenzeitschrift
Firmenzeitschrift „Coop Forte“ erscheint 6 mal im Jahr.
