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Warum Unternehmen in Kinderbetreuung investieren _______________________________________________________________________

Familienfreundliche Strukturen in Unternehmen zahlen sich aus. Durch firmeneigene Kinderbetreuungsangebote können sich Arbeitgeber gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern. Folgende Aspekte stehen für Unternehmen beim Umsetzen einer familienfreundlichen Personalpolitik im Vordergrund:

 Erleichtert die Personalrekrutierung und senkt die Personal-Fluktuation  

-       Unterstützungsangebote für berufstätige Eltern sind gefragt, weil sie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bedeutend erleichtern. Arbeitgeber optimieren durch das Angebot von Kinderbetreuung den Aufwand bei der Rekrutierung von Arbeitskräften.  

-       Ein firmennahes Kinderbetreuungsangebot erleichtert qualifizierten Mitarbeiterinnen den Wiedereinstieg nach einem Mutterschaftsurlaub und schränkt den Know-how-Verlust des Unternehmens durch familienbedingte Aufgabe des Berufs ein.  

Baut Stress ab und fördert die Zufriedenheit am Arbeitsplatz  

-       Ein professionelles Kinderbetreuungsangebot entlastet die Eltern und lässt sie effizient arbeiten, weil sie ihre Kinder in guten Händen wissen  

Stärkt das Image und die Wettbewerbsfähigkeit  

-        Unternehmen, die dem gesellschaftlichen Wandel Rechnung tragen und ihre Firmenkultur danach ausrichten, steigern ihr Image gegen innen und aussen.    

Leuehöhli – die erste Kinderkrippe des Vereins Arbeitgeber-Krippe in Winterthur

 

Frechdachs – die zweite Kinderkrippe des Vereins befindet sich in Zürich

 

Kindervilla Chäferfäscht – eine CS-Krippe mit Beteiligung des Vereins Arbeitgeber-Krippe in Winterthur  

Oberstes Ziel des Familienservice ist eine pädagogisch gute Qualität der Kinderbetreuung unter Berücksichtigung der Erwartungen von Eltern und Arbeitgebern. Da die meisten Kinder die Krippen teilzeitlich besuchen, steht ein Betreuungsplatz üblicherweise 2-3 Kindern zur Verfügung. Die Plätze können halb- oder ganztags belegt werden. Die Kinder werden in familienähnlichen Gruppen betreut. Jede Gruppe wird durch eine Fachperson geleitet. Je nach Grösse der Gruppe sind zwei bis vier Betreuerinnen anwesend. Die 46 Betreuungsplätze des Vereins Arbeitgeber-Krippe stehen somit gut 100 Kindern im Alter zwischen drei Monaten und 5 Jahren zur Verfügung. Die Mindestanwesenheit in den Krippen beträgt aus pädagogischen Gründen 1,5 Tage.

Das Modell Arbeitgeber-Krippe

Im Juli 2000 wurde der Verein Arbeitgeber-Krippe als Trägerorganisation der ersten Krippe gegründet. Mitglieder des Vereins Arbeitgeber-Krippe sind Firmen, welche ein Interesse an eigenen Krippenplätzen haben. Die Mitgliedfirmen bezahlen einen Jahresbeitrag von Fr. 1000.- (Firmen unter 100 Mitarbeitende Fr. 500.-) und eine einmalige Eintrittsgebühr in gleicher Höhe. Der Vorstand des Vereins Arbeitgeber-Krippe besteht aus Vertreterinnen oder Vertretern von Firmen und ist verantwortlich für die strategische, finanzielle und personelle Führung der Krippen. Die Geschäftsführung des Vereins liegt beim Familienservice. Zu den Aufgaben gehören die Projektleitung in der Aufbauphase der Angebote, die Fachberatung der Krippenleitung, die Buchhaltung und Personaladministration sowie die Koordination zwischen den Firmen mit dem Ziel einer optimalen Auslastung der Plätze.

 

Preise 2002  

Angebot

Kosten pro Platz

(Betreuung 5 Tage pro Woche)

Beteiligung an den Investitionskosten

Kinderkrippe Leuehöhli

Winterthur (ab Jan. 2001)

25'000.-

Durch Gründerfirmen finanziert

Kinderkrippe Frechdachs

Zürich (ab April 2002)

 

25'000.-

18'000.- pro Platz (einmalig zahlbar oder in Raten von 3'600 über 5 Jahre verteilt)

Kindervilla Chäferfäscht, Winterthur (ab April 2002)

26'500.-

8'500.- pro Platz (einmalig zahlbar oder in Raten von 1'700.- über 5 Jahre verteilt)

 

Die Mitgliedfirmen des Vereins können in den Krippen so viele Patzkontingente einkaufen wie sie für die Kinder ihrer Mitarbeiter/innen zur Verfügung haben möchten.

Ab April 02 bieten wir kleinen und mittleren Unternehmen (unter 500 Angestellte) die Möglichkeit, auch Teilplätze (Betreuung ab 1,5 Tage pro Woche) zu kaufen.  

Die Firmen bezahlen die reservierten Betreuungsplätze im voraus und verrechnen die effektiven Kosten nach eigenem Tarifmodell den Eltern weiter. Wie hoch der Selbstbehalt der Eltern sein soll, bestimmt also jede Firma selber. Der Familienservice empfiehlt die Anwendung eines einkommensabhängigen Tarifmodells. Mit Einhalten einer Kündigungsfrist können die Firmen nicht ausgelastete Betreuungsplätze flexibel zurückgeben oder ihr Interesse an zusätzlichen Plätzen anmelden. Auch ein Abtauschen von Plätzen zwischen den Firmen ist möglich.  

Der Verein hat zum Ziel, ein Netz von Arbeitgeberkrippen in der Region Zürich-Ostschweiz aufzubauen. Die Investitionskosten für neue Betreuungseinrichtungen werden jeweils unter den am Projekt interessierten Firmen aufgeteilt.

Die Mitglieder des Vereins Arbeitgeber-Krippe  

Bis Januar 02 sind folgende Firmen dem Verein beigetreten:  

-         Credit Suisse / Winterthur Versicherungen

-         Orange

-         Rieter Management AG

-         Sulzer AG

-         Sulzer Orthopedics Ltd.

-         UBS AG

-         Zürcher Hochschule Winterthur

-         Zürcher Kantonalbank

 

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Liste der Unternehmen des Monats

Juli 2001
September 2001
Oktober 2001
November 2001
Januar 2002

Februar 2002
März 2002
April 2002

Schurter AG, Luzern
Zücher Kantonalbank
Märchenhotel Bellevue, Braunwald/GL
CREDIT SUISSE GROUP
Bäckerei Mohn AG, Berg/TG
SSE Elektroplanung AG, Gümligen/BE
ABC Karten, Schönbühl/BE
Verein Arbeitgeber-Krippe, Winterthur/ZH

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